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Probleme entstehen immer dann, wenn zu spät eine Kontrolle und Behandlung des Pferde-
gebisses erfolgt. Der aufmerksame Pferdehalter kann bestimmte Hinweise auf vorhandene
Funktionsstörungen auch selber erkennen:
Verspannter Gesichtsausdruck, Beulen, asymmetrisches Gesichtsbild der Augen
oder Nüstern, einseitiger Nasenausfluss.
Schlechter Allgemeinzustand trotz guten Fütterns, glanzloses Fell, das Pferd wirkt lustlos,
mürrisch und müde.
Fauliger Geruch aus Mund und Nase.
Schwierigkeiten beim Kauen, unregelmäßige Kauschläge, Ausspucken von Röllchen
oder Wickel am Futterplatz, starkes Einspeicheln, Heu in die Backen packen,
Verlieren von Futter.
Häufig auftretende Verdauungsprobleme wie Verstopfungskoliken,
Durchfall, schlecht verdautes Futter im Kot, Schlundverstopfung.
Empfindlichkeit im Kiefergelenksbereich, im Genick und/oder Nacken,
Kopfscheue
Verletzungen der Zunge und/oder Backe
Deutliche Rillen im Zahnfleisch über den Schneidezähnen,
Zahnstein, Hängelippe
Inkorrekte Linie der Schneidezähne
Stark gerötete bzw. entzündete Schleimhaut im Bereich der Zähne
Plötzliche Änderung der Rittigkeit (besonders mit Gebissstück)
wie zum Beispiel Kopfschlagen, Maul aufsperren und sich
gegen das Gebissstück wehren.
SYMPTOME
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